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Angesehene Artikel
auch bekannt als 9. Symphonie, letzter Satz, Ode and die Freude, Freude schöner Götterfunken Noten
Künstler und Verfasser: Ludwig van Beethoven (auch bekannt als Bethofen, Bethoven, Beethofen)
9. Symphonie (auch als "Ode an die Freude“ bekannt)
Beethoven hatte bereits 1812 zusammen mit der 7. und 8. Symphonie Skizzen für eine weitere entworfen. Später wurde daraus ein Symphonienpaar, eine mit einem instrumentalen Finale, die andere mit einem Vokalfinale, mit deutschem Text. Schließlich wurden beide Projekte miteinander verschmolzen. Den Text, der ihn zur Vertonung reizte, hatte Beethoven bereits 1793 in Schillers Ode „An die Freude“ gefunden.
Beethoven begann die Kompositionsarbeit 1822 und beendete das Werk Anfang 1824. Die Uraufführung fand am 7. Mai 1824 im Kärntnertortheater in Wien vor einem vollen Hause statt. Obwohl Beethoven schon seit einigen Jahren vollständig taub war, bestand er darauf, neben dem Kapellmeister Ignaz Umlauf als Co-Dirigent zu fungieren, mit dem Ergebnis, dass er noch dirigierte, als das Publikum am Ende bereits applaudierte. Die Premiere war aber ein riesiger Erfolg. Eine der Sängerinnen ging zu Beethoven und drehte ihn in Richtung des Publikums, um den Applaus und die Beifallsrufe entgegenzunehmen. Augenzeugen berichteten, dass die Zuhörer Beethoven mit fünf stehenden Ovationen feierten; einen solchen Enthusiasmus hatte das Theater vorher noch nie erlebt. Tief bewegt verließ Beethoven das Haus. Der Anlass war also wirklich eine "Ode an die Freude)
Die 9. Symphonie (auch als "Ode an die Freude“ bekannt) besteht aus vier Sätzen:
Erster Satz Allegro ma non troppo, un poco maestoso
Mit der Bezeichnung –maestoso- (majestätisch) ging Beethoven sehr spärlich um; es scheint fast, als hätte er sie für seine letzte Symphonie aufgehoben. Der Zusatz –un poco- (ein wenig) scheint für manche Interpreten eine Untertreibung zu sein, denn sie sehen nach der Darstellung des Kampfes mit dem Schicksal im 1. Satz der 5. Symphonie hier eine Schilderung der Schicksalsmacht selbst. Die Urgewalt des Göttlich-Erhabenen ist zu hören – Blitze zucken am Gewitterhorizont. Robert Schumann hat bereits 1835 gesagt: “Die Symphonie stellt im 1. Satz die Entstehungsgeschichte des Menschen dar. Erst Chaos – dann der Ruf der Gottheit: Es werde Licht – nun geht die Sonne auf über den ersten Menschen, die entzückt seien über solche Herrlichkeit.“
Zweiter Satz Molto vivace
Obwohl in der Partitur nicht so gekennzeichnet, ist dieser Satz ein Scherzo. Er wird immer wieder mit dem Burlesken und Bacchantischem in Verbindung gebracht – Beethoven hatte sich um 1815 mit dem Plan einer Bacchus-Oper beschäftigt. Er sah in Bacchus keinesfalls nur den Gott des Weines sondern unter seinem griechischen Namen Dionysos einen Repräsentanten der Kultur, auf dessen Festen Dichtung und Musik gepflegt wurden. Man könnte also dieses Scherzo als Antwort auf den unabänderlichen Lauf des Kosmos, auf die Tragödie im ersten Satz sehen, die aus einem Satyrspiel Bacchantischer Art besteht.
Dritter Satz Adagio molto e cantabile
Nach dem “orgiastischen Taumel” folgt etwas Schöneres und Zärtlicheres. Das Adagio ist ein lyrischer und tief empfundener langsamer Satz. Aus der Extrovertiertheit ist eine Introvertiertheit geworden.
Vierter Satz Presto (mit vier Solosingern und Chor dieser Teil einthält die eigentliche "Ode and die Freude")
Die Einführung des Vokalteils dieser Symphonie bereitete Beethoven Kopfzerbrechen. Er wollte Schillers Ode „An die Freude“ mit passenden Worten einführen. Eines Tages, so sagte sein Freund Anton Schindler, stürzte er ins Zimmer und rief: Ich hab es. „Laßt uns das Lied des unsterblichen Schiller singen.“ Dies wurde jedoch nicht die Einleitung, vielmehr heißt es: “O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen und freudenvollere.“ Anschließend wird die Freudenmelodie in ihrer genialen Einfachheit zum Triumph geführt, zuerst von den Celli. Dann entwickeln der Chor, Repräsentant der gesamten Menschheit, und die Solisten ihre im „Seid umschlungen Millionen“ gipfelnden Schiller Strophen. Beethovens Strophenauswahl macht deutlich, dass es ihm um die Erfüllung irdischer Glücksvorstellungen geht; um Brüderlichkeit und um Einklang mit der Natur im Zeichen der Freude; um ein neues, besseres Zeitalter. „Elysium“, Heimat der Freude, ist das gelobte Land der Zukunft, welches die Menschheit in einem langen Bewußtwerdungs- und Reifungsprozeß zu finden hat. Man stelle sich noch einmal im Schlussbeifall der Erstaufführung seinen Schöpfer vor – isoliert, nichts hörend und vor Aufregung nichts sehend und körperlich leidend – dem es gelungen ist, in „angenehmen und freudenvollen“ Tönen eine Hymne zu schaffen, die es im Laufe der Geschichte sogar zu einer Art Nationalhymne der gesamten Menschheit gebracht hat.
Die offizielle Bezeichnung der Symphonie lautet: 9. Symphonie in d-moll, op 125 (und nicht "Ode an die Freude"). Sie ist eines der bedeutendsten und berühmtesten Werke der europäischen klassischen Musik und wird als eines der großen Meisterwerke Beethovens betrachtet. Empfehlenswerte Aufnahmen sind die von Karajan 1963 und 1976, Fritz Rainer, Leonard Berstein, George Szell und John E. Gardiner.
Die Musik der Symphonie wurde unzählige male in Filmen, im Fernsehen und in der Populärmusik verwandt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der 4. Satz als Teil der Feierlichkeiten bei zahlreichen Olympischen Spielen aufgeführt. In Japan ist sie besonders tief verankert, sie wird dort im Dezember anlässlich der Feiern zum Neuen Jahr überall gespielt. Die Melodie zu „Freude schöner Götterfunken“ (und somit die "Ode an die Freude"wurde von der Europäischen Union zur Europäischen Hymne erklärt.
Klicken Sie bitte auf den Vorschau Knopf, um unsere Streichorchester Arrangements für 9. Symphonie (in d-Moll, Op. 125) zu sehen. Wenn Sie die Gesamtpartitur von 9. Symphonie (in d-Moll, Op. 125), kaufen, dann erhalten Sie gleichzeitig die Einzelpartituren. Für jedes Einzelinstrument wird jeweils die angegebene Anzahl der Kopien druckbereit sein. Sie können natürlich sowohl die Gesamtpartitur unseres Streichorchester als auch die Einzelpartituren ansehen. MP3 Backing Tracks für unsere Arrangements sind auch erhältlich. Halten Sie Ihren Mauszeiger über das MP3 Logo, um eine Beschreibung der Instrumente, die in der Aufnahme enthalten sind, zu sehen. Um eine 30 Sekunden lange Kostprobe der MP3 Datei zu hören, klicken Sie bitte auf das MP3 logo.
Beethoven hatte bereits 1812 zusammen mit der 7. und 8. Symphonie Skizzen für eine weitere entworfen. Später wurde daraus ein Symphonienpaar, eine mit einem instrumentalen Finale, die andere mit einem Vokalfinale, mit deutschem Text. Schließlich wurden beide Projekte miteinander verschmolzen. Den Text, der ihn zur Vertonung reizte, hatte Beethoven bereits 1793 in Schillers Ode „An die Freude“ gefunden.
Beethoven begann die Kompositionsarbeit 1822 und beendete das Werk Anfang 1824. Die Uraufführung fand am 7. Mai 1824 im Kärntnertortheater in Wien vor einem vollen Hause statt. Obwohl Beethoven schon seit einigen Jahren vollständig taub war, bestand er darauf, neben dem Kapellmeister Ignaz Umlauf als Co-Dirigent zu fungieren, mit dem Ergebnis, dass er noch dirigierte, als das Publikum am Ende bereits applaudierte. Die Premiere war aber ein riesiger Erfolg. Eine der Sängerinnen ging zu Beethoven und drehte ihn in Richtung des Publikums, um den Applaus und die Beifallsrufe entgegenzunehmen. Augenzeugen berichteten, dass die Zuhörer Beethoven mit fünf stehenden Ovationen feierten; einen solchen Enthusiasmus hatte das Theater vorher noch nie erlebt. Tief bewegt verließ Beethoven das Haus. Der Anlass war also wirklich eine "Ode an die Freude)
Die 9. Symphonie (auch als "Ode an die Freude“ bekannt) besteht aus vier Sätzen:
Erster Satz Allegro ma non troppo, un poco maestoso
Mit der Bezeichnung –maestoso- (majestätisch) ging Beethoven sehr spärlich um; es scheint fast, als hätte er sie für seine letzte Symphonie aufgehoben. Der Zusatz –un poco- (ein wenig) scheint für manche Interpreten eine Untertreibung zu sein, denn sie sehen nach der Darstellung des Kampfes mit dem Schicksal im 1. Satz der 5. Symphonie hier eine Schilderung der Schicksalsmacht selbst. Die Urgewalt des Göttlich-Erhabenen ist zu hören – Blitze zucken am Gewitterhorizont. Robert Schumann hat bereits 1835 gesagt: “Die Symphonie stellt im 1. Satz die Entstehungsgeschichte des Menschen dar. Erst Chaos – dann der Ruf der Gottheit: Es werde Licht – nun geht die Sonne auf über den ersten Menschen, die entzückt seien über solche Herrlichkeit.“
Zweiter Satz Molto vivace
Obwohl in der Partitur nicht so gekennzeichnet, ist dieser Satz ein Scherzo. Er wird immer wieder mit dem Burlesken und Bacchantischem in Verbindung gebracht – Beethoven hatte sich um 1815 mit dem Plan einer Bacchus-Oper beschäftigt. Er sah in Bacchus keinesfalls nur den Gott des Weines sondern unter seinem griechischen Namen Dionysos einen Repräsentanten der Kultur, auf dessen Festen Dichtung und Musik gepflegt wurden. Man könnte also dieses Scherzo als Antwort auf den unabänderlichen Lauf des Kosmos, auf die Tragödie im ersten Satz sehen, die aus einem Satyrspiel Bacchantischer Art besteht.
Dritter Satz Adagio molto e cantabile
Nach dem “orgiastischen Taumel” folgt etwas Schöneres und Zärtlicheres. Das Adagio ist ein lyrischer und tief empfundener langsamer Satz. Aus der Extrovertiertheit ist eine Introvertiertheit geworden.
Vierter Satz Presto (mit vier Solosingern und Chor dieser Teil einthält die eigentliche "Ode and die Freude")
Die Einführung des Vokalteils dieser Symphonie bereitete Beethoven Kopfzerbrechen. Er wollte Schillers Ode „An die Freude“ mit passenden Worten einführen. Eines Tages, so sagte sein Freund Anton Schindler, stürzte er ins Zimmer und rief: Ich hab es. „Laßt uns das Lied des unsterblichen Schiller singen.“ Dies wurde jedoch nicht die Einleitung, vielmehr heißt es: “O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen und freudenvollere.“ Anschließend wird die Freudenmelodie in ihrer genialen Einfachheit zum Triumph geführt, zuerst von den Celli. Dann entwickeln der Chor, Repräsentant der gesamten Menschheit, und die Solisten ihre im „Seid umschlungen Millionen“ gipfelnden Schiller Strophen. Beethovens Strophenauswahl macht deutlich, dass es ihm um die Erfüllung irdischer Glücksvorstellungen geht; um Brüderlichkeit und um Einklang mit der Natur im Zeichen der Freude; um ein neues, besseres Zeitalter. „Elysium“, Heimat der Freude, ist das gelobte Land der Zukunft, welches die Menschheit in einem langen Bewußtwerdungs- und Reifungsprozeß zu finden hat. Man stelle sich noch einmal im Schlussbeifall der Erstaufführung seinen Schöpfer vor – isoliert, nichts hörend und vor Aufregung nichts sehend und körperlich leidend – dem es gelungen ist, in „angenehmen und freudenvollen“ Tönen eine Hymne zu schaffen, die es im Laufe der Geschichte sogar zu einer Art Nationalhymne der gesamten Menschheit gebracht hat.
Die offizielle Bezeichnung der Symphonie lautet: 9. Symphonie in d-moll, op 125 (und nicht "Ode an die Freude"). Sie ist eines der bedeutendsten und berühmtesten Werke der europäischen klassischen Musik und wird als eines der großen Meisterwerke Beethovens betrachtet. Empfehlenswerte Aufnahmen sind die von Karajan 1963 und 1976, Fritz Rainer, Leonard Berstein, George Szell und John E. Gardiner.
Die Musik der Symphonie wurde unzählige male in Filmen, im Fernsehen und in der Populärmusik verwandt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der 4. Satz als Teil der Feierlichkeiten bei zahlreichen Olympischen Spielen aufgeführt. In Japan ist sie besonders tief verankert, sie wird dort im Dezember anlässlich der Feiern zum Neuen Jahr überall gespielt. Die Melodie zu „Freude schöner Götterfunken“ (und somit die "Ode an die Freude"wurde von der Europäischen Union zur Europäischen Hymne erklärt.
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- Symphony No. 3 In E-Flat Major ("Eroica")
- Symphony No. 5 in C Minor, First Movement Excerpt
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- Symphony No. 7 In A Major, Second Movement (Allegretto)
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- Violin Concerto in E minor Op.64
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