“Nimrod” ist die IX. Variation von Elgars „Enigma Variationen“, die
1839 komponiert und im Juni des gleichen Jahres aufgeführt wurden.
Im Jahr zuvor ruhte sich Elgar nach einem anstrengenden Unterrichtstag
am Klavier aus und improvisierte etwas, als seine Frau sagte: Was war
das? Elgar antwortete: Nichts, aber vielleicht könnte daraus etwas
werden. Er improvisierte dann ein paar „Variationen“ in einer Weise,
die die Charakteristika und Eigenarten einiger seiner Freunde
wiedergeben sollten – und so entstanden die „Enigma Variationen“. Es
gibt vierzehn Variationen, jede betitelt mit den Initialen oder dem
Spitznamen von Elgars Freund, die Nummer dreizehn ist betitelt ***.
„Nimrod“ - Es war Elgars Freund August Johannes Jaeger, den
er mit dieser Variation zu porträtieren versuchte. Den Name „Nimrod“,
the mystical hunter (der mystische Jäger) wählte Elgar, weil „hunter“
auf Deutsch Jaeger bedeutet.
Jaeger war ein guter Freund, der Elgar oft ermutigte, wenn dieser an
seinem eigenen Talent zweifelte. Er war der Musikredakteur für den
Verlag Novello und sein kritischer Verstand war für Elgar sehr wichtig.
Einige Variationen sind keine Portraits sondern geben eine Stimmung
wieder. In „Nimrod“ ist es Jaegers Abenddiskurs über die langsamen
Tempi einiger Beethoven Kompositionen, und dass niemand , auch nicht in
Höchstform, ihn auf diesem Gebiet übertreffen könne. Die
Eröffnungstakte von „Nimrod“ sollen das langsame Tempo der achten
Sonate Beethovens (Pathetique) darstellen.
Level 1.5 hat eine zwei-stimmige Harmonisation.
Level 2 hat eine drei-stimmige Harmonisation.
Level 2.5 beinhaltet den Mittelteil, und ist daher 19 um Takte länger.
Level 3 hat eine vollere Harmonisation als Level 2.5. Gegen Ende werden bis zu sechs Stimmen verwandt.
| Unten finden Sie unsere Blechbläserquintett Arrangements für Nimrod (from Enigma Variations). Die Einzelpartituren sind im Einkauf der Gesamtpartitur von Nimrod (from Enigma Variations) enthalten. Die Einzelpartituren, als auch die Gesamtpartitur können in der Vorschau angesehen werden.
|