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Maurice Ravel Musikstücke dieses Künstlers ansehen
  • Franzose
  • 1875 - 1937
  • Allgemein bekannt für: Bolero, Daphnis et Chloé
Maurice Ravel


Maurice Ravel, französischer Pianist und Komponist und bekannt für die Feinheit und Reichhaltigkeit seiner Musik, ist von schweizerisch-baskischer Abstammung – schweizerisch seitens seines Vaters, baskisch seitens der Mutter. Geboren in Ciboure, im Departement Pyrenees-Atlantique am 7. März 1875, wuchs er in Paris auf, wo er im Alter von vierzehn bereits das Konservatorium besuchte (1889-1895). Bereits während des Studiums veröffentlichte er einige Lieder, ein „Menuet antique“ für Klavier und das Stück „Pavane pour une infante defunte“ für Klavier; diese Stücke brachten ihm sofortige Anerkennung.


Insgesamt studierte er vierzehn Jahre lang Musik und Komposition bei Gabriel Faure, eine bemerkenswert lange Zeit. Während jener Jahre versuchte er mehrere Male den prestigeträchtigen „Prix de Rome“ zu gewinnen, seine Bemühungen waren aber vergeblich. Sein dritter Fehlversuch löste einen Skandal aus – die Arbeiten, die er eingereicht hatte, wurden von dem konservativen Bewertungsgremium als zu fortschrittlich bezeichnet – aber liberale Musiker und Journalisten unterstützten Ravel. Proteste wurden in den Tageszeitungen veröffentlicht und als Ergebnis dessen musste der Direktor des Konservatoriums zurücktreten. Er wurde durch Gabriel Faure ersetzt, bei dem Ravel seit 1898 Kompositionslehre studierte.
Ravel selbst meinte, dass er von Mozart und Couperin beeinflusst worden sei, und eher nicht von Claude Debussy, wie einige Kritiker betonten. Aber er wurde auch vom Jazz, asiatischer Musik und traditioneller Volksmusik aus ganz Europa geprägt. Da er nicht sehr religiös war, vielleicht sogar ein Atheist, mochte er religiöse Themen anderer Komponisten wie Wagner nicht, sondern zog es vor, sich von der Mythologie inspirieren zu lassen.

Als Ravel dreißig war, hatte er ein „String Quartet“ (1903), den orchestralen Liedzyklus „Sheherazade“ (1903) und eine „Sonatine“ für Klavier veröffentlicht. Sein Liedzyklus „Histoires naturelles“ (1907) wurde als Plagiat verschrien, aber die Kritiker wurden schnell besänftigt – seine „Rhapsody espagnole (1907) wurde mit Anerkennung bedacht. Mit diesem symphonischen Werk, dem Ballet „Daphnis et Chloe“ (1912) und dem „Bolero“ (1927) hatte Ravel seinen Zenith erreicht. Sein Bolero ist wahrscheinlich die populärste orchestrale Komposition des 20. Jahrhunderts. Er selbst betrachtete das Werk als trivial, „ein Stück für Orchester ohne Musik“. Was die Oper betrifft, so komponierte er zwei kleine Meisterstücke voller Witz und Phantasie – „L´Heure Espagnole“ (1907) und „Lénfant et les sortileges“ (1925).

Ravel betrachtete sich selbst als klassischen Musiker. Er benutzte traditionelle Formen und Strukturen, um seine neuen und innovativen Harmonien zu präsentieren. Bei allem was er schrieb, war er ein ausgezeichneter Künstler, der Ergreifendes komponieren wollte und einen perfekten Stil erstrebte. Im Jahre 1932 wurde Ravel in einen Autounfall verwickelt, der seine Gesundheit stark beeinträchtigte und sein musikalisches Schaffen stark einschränkte. Eine Operation im Jahre 1937 brachte nicht den von ihm erhofften Erfolg; er starb bald darauf am 28. Dezember 1937.






Maurice Ravel Noten

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Titel Arrangements
Bolero 2
Never Say Goodbye 3
Pavane (For A Dead Princess) 2
Pavanne De La Belle Au Bois Dormant 1
Ravel's Bolero 1
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