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Johannes Brahms Musikstücke dieses Künstlers ansehen
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Der Pianist und Komponist Hans von Bülow schrieb einst über Brahms: “Ich glaube an Bach, den Vater, Beethoven, den Sohn, und Brahms, dem Heiligen Geist der Musik.”. Johannes Brahms wird oft als der “Nachfolger” Beethovens angesehen, und seine erste Symphonie (1876) wurde von Bülow "Beethovens Zehnte" getauft. Brahms wuchs in Hamburg in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Karriere als Musiker, die immerhin über sechs Jahrzehnte anhielt, war jedoch von künstlerischen und finanziellen Erfolg gekrönt. Brahms Vater, ein Bassist, gab seinem Sohn den ersten Musikunterricht, und Brahms zeigte bereits in jungen Jahren ein offensichtliches Talent. Mit zehn Jahren gab Brahms bereits selber Unterricht und spielte in Restaurants und im Theater um die Familie finanziell zu unterstützen. Brahms erlangte jedoch als Pianist nie Ruhm. | |
Im Jahre 1853 begann Brahms zu komponieren, und er unternahm eine Konzertreise mit Eduard Reményi. Auf dieser Reise traf der junge Brahms Franz Liszt und Robert Schumann, der sich fortan sehr für die Musik Brahms einsetzte. Schumann und seine Frau, Clara, knüpften mit Brahms eine enge Freundschaft, eine Freundschaft die nach Schumanns frühzeitigen Tod durch Clara weitergeführt wurde. Zeit seines Lebens hatte Brahms scheinbar nie engere Beziehungen zu Frauen, und er reiste nie außerhalb Europas. Er war stets sehr bescheiden, trotz seines musikalischen Erfolges, der sich auch sehr positiv auf seine Finanzen auswirkte. Gegenüber jungen Musikern und Familienmitgliedern war er immer großzügig. |
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Als Brahms nach Wien zurückkehrte, konzentrierte er sich auf das Komponieren in allen Stilformen, mit Ausnahme der Oper. Er wird oft als der klassischste der Romantiker angesehen, da er stark von Mozart und Haydn beeinflußt wurde. Mit der Fertigstellung des Choralwerkes "Ein Deutsches Requiem" (1866) genoß Brahms zum ersten Mal weltweiten Erfolg. Innerhalb von neun Jahren vollendete er vier Symphonien. Im Jahre 1868 schrieb Brahms das nun weltbekannte Wiegenlied Opus 49, No.4. |
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