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Biographie
Esa-Pekka Salonen wurde 1958 in Helsinki geboren. Er studierte Horn, Dirigieren und Komposition an der heimischen Sibelius-Akademie und später in Italien, u.a. bei Donatoni und Castiglioni. Sein Debüt als Dirigent gab er 1979 mit dem Finnischen Radio-Sinfonie-Orchester. Den Beginn seiner internationalen Karriere markierten zwei Ereignisse: sein kurzfristiges Einspringen bei einem Konzert des Philharmonia Orchestra 1983, das ihn schlagartig in die erste Reihe der weltweit renommierten Dirigenten beförderte, und ein Jahr später sein erster Auftritt in Amerika mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, das er bis zur Übernahme des Orchesters als Music Director 1992 regelmäßig dirigierte. Von 1985 bis 1994 war Salonen 1. Gastdirigent des Philharmonia Orchestra London. Von 1985 bis 1995 hatte er die Position des Chefdirigenten beim Schwedischen Radio-Sinfonie-Orchester inne. 1989 war Salonen künstlerischer Leiter der Helsinki Biennale, 1995 und 1996 künstlerischer Leiter des Helsinki Festivals, 1999 Music Director des Ojai Music Festival, 2000 künstlerischer Leiter von Avanti! Summer Sounds. Seit 1995 ist er künstlerischer Leiter des internationalen Sibelius Dirigentenwettbewerbes in Helsinki, der alle fünf Jahre stattfindet, und seit 2003 künstlerischer Leiter des Baltic Sea Festivals in Stockholm.
Als Music Director des Los Angeles Philharmonic trat Salonen in Los Angeles 1992 die Nachfolge großer Musiker an. Zu den Höhepunkten seiner Zusammenarbeit mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra gehören unter anderem die Residency bei den Salzburger Festspielen mit „St. Francois d’Assisi“, die Residency im Théâtre du Châtelet im Rahmen des Strawinsky-Festivals in Paris sowie Tourneen durch Japan und zu den wichtigsten Musikfestivals Europas. Im November und Dezember 2001 sowie Februar 2002 dirigierte er das Philharmonia Orchestra in einem gemeinsamen Projekt mit dem Komponisten Magnus Lindberg in London, Paris und Brüssel, bei dem Lindbergs Musik im Mittelpunkt stand.
Im September 2004 dirigierte er die finnische Erstaufführung von Kaija Saariahos Oper „L’amour de loin“ an der Finnischen Nationaloper in Helsinki , im Dezember des Jahres als Koproduktion mit der Pariser Opéra Bastille dirigierte Salonen in Los Angeles eine halbszenische Aufführung von Wagners „Tristan und Isolde“, bei der Peter Sellars Regie führte. Die Bühnengestaltung übernahm der Videokünstler Bill Viola, der mit von ihm entwickelten Techniken ganz neue Effekte erzielte. Diese Koproduktion brachte die Künstler im April 2005 auch nach Paris; hier wurde die komplette Oper inszeniert, und Salonen dirigierte das Orchester der Oper. Zudem fand im Februar 2005 anlässlich des 20. Jubiläums von Salonens Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic ein Festival in Los Angeles statt, dessen erklärter Schwerpunkt die Musik Salonens war. Im März 2005 hatten Salonen und sein Orchester eine Residency in der Kölner Philharmonie, während der sie neben Werken von Strawinsky, Berlioz, Debussy und Bruckner auch Kompositionen von Salonen selbst zur Aufführung brachten.
Esa-Pekka Salonen Noten
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