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Duke Ellington Musikstücke dieses Künstlers ansehen

Ellington war der Sohn des Oberkellners James Edward Ellington, der einmalig als Butler im Weißen Haus arbeitete, später einen Party-Service betrieb und versuchte, seine Kinder zu erziehen, als würden sie in einem wohlhabenden, gutbürgerlichen Haushalt aufwachsen. Ersten Klavierunterricht erhielt der kleine Ellington bereits als Siebenjähriger von seiner Mutter, Daisy Kennedy Ellington. Jedoch hatte er keinen Spaß am Klavierspiel, so dass Daisy schon bald den Unterricht erfolglos wieder einstellte. Erst im Alter von vierzehn Jahren erwachte sein Interesse an der Musik, nachdem er den Pianisten Harvey Brooks gehört hatte. Aufgrund seiner vornehmen Ausstrahlung wurde er bereits in seiner Jugend von Schulkameraden zum „Duke“ ernannt. Er begann seine professionelle Karriere als Musiker mit 17 Jahren. Als er mit 24 Jahren nach New York zog, gründete er dort mit einer Gruppe Musiker aus Washington die Band The Washingtonians. Ellington & The Washingtonians spielten in verschiedenen New Yorker Clubs und tourten bis 1927 als Tanzmusikband durch Neu-England. Als der berühmte King Oliver den bekannten Cotton Club verließ, wurde Ellington der Job als Hausband angeboten. Nach und nach wurden die "Washingtonians" zum Duke Ellington Orchestra. In den Harlemer Clubs, vor allem durch die regelmäßigen Radioübertragungen vom Cotton Club, erreichte Duke Ellington and his Jungle Band nationale Bekanntheit.

In dieser Zeit hatte Ellington die Möglichkeit, Musik in vielfältigen Stilvarianten für Tanztheater und weitere Spezialgebiete der Band zu komponieren. Er experimentierte vielfach in der Tonalität, mit schreienden Trompeten und Wah-Wah, oder knurrenden Saxophonen (siehe Jungle Style). Als Ellington den Cotton Club 1931 verließ, war er einer der bekanntesten Afro-Amerikaner; regelmäßig produzierte er für Schallplattenfirmen und Filmstudios. Ellington unternahm mit seiner Band Tourneen durch die Vereinigten Staaten und Europa, sowie eine Welttournee in den 1960er Jahren. Er wirkte sein ganzes Leben als musikalischer Experimentator und nahm nicht nur mit seinem Orchester sondern auch mit eher der künstlerischen Avantgarde des Jazz zählenden Musikern wie John Coltrane und Charles Mingus zahlreiche Titel auf. Die Band erreichte in den 1940er Jahren einen kreativen Höhepunkt, als er gezielt für die unterschiedlichen Stimmen seines Orchesters arrangierte und komponierte. Diese Entwicklung wurde in erheblichen Maße von dem Pianisten, Arrangeur, und Komponisten Billy Strayhorn beeinflusst, den Ellington Ende der Dreißigerjahre kennenlernte und in sein Orchester aufnahm. Ellington und Strayhorn verband eine lebenslange, enge Freundschaft. Das am häufigsten mit dem Ellington-Orchester in Verbindung gebrachte Stück Take The A-Train stammt auch nicht - wie häufig fälschlich angenommen - von Duke, sondern von Billy Strayhorn.

Doch selbst als Musiker ihn verließen und die Popularität des Swings zurück ging, fand Ellington neue Formen, Anknüpfungen und Sidemen. In seinem Spätwerk komponierte er häufig in längeren Formen, wobei er sich an klassischer Musik orientierte, wie sein Black, Brown and Beige (1943), Such Sweet Thunder (1957), basierend auf William Shakespeare, sowie die Bigband-Fassung der Peer-Gynt-Suite (1960) zeigen. Die Verbindung der ursprünglich separaten Kompositionen Diminuendo in Blue und Crescendo in Blue aus dem Jahre 1937 zu Diminuendo and Crescendo in Blue durch ein sich über 27 Chori erstreckendes Tenorsaxophon-Solo von Paul Gonsalves während des Newport Jazz Festivals 1956 erbrachte durch Veröffentlichung eines Live-Mitschnitts das ersehnte Comeback.



Duke Ellington Noten

Klicken Sie ein Musikstück an, um die jeweiligen Noten zu sehen

Titel Arrangements
All Too Soon 1
Azure 3
Beale Street Blues 1
Boy Meets Horn 1
Brown Skin Gal In The Calico Gown 1
C-Jam Blues 2
Caravan 8
Chelsea Bridge 1
Come Sunday 6
Cotton Tail 1
Creole Love Call (Creole Love Song) 1
Dancers In Love 2
Do Nothin' Till You Hear From Me 1
Do Nothin' Till You Hear From Me (Concerto For Cootie) 6
Don't Get Around Much Anymore 7
Drop Me Off In Harlem 1
Duke's Place 1
Everything But You 2
Hand Me Down 2
Hit Me With A Hot Note 1
I Got It Bad And That Ain't Good 4
I Let A Song Go Out Of My Heart 3
I Never Felt This Way Before 1
I'm Beginning To See The Light 9
I'm Gonna Go Fishin' 1
I'm Just A Lucky So And So 6
I'm So In Love With You 1
In A Mellow Tone 6
In A Sentimental Mood 8
Isfahan 1
It Don't Mean A Thing (If It Ain't Got That Swing) 10
Jump For Joy 1
Just A Sittin' And A Rockin' 1
Just Squeeze Me (But Don't Tease Me) 4
Linger Awhile 1
Little Brown Jug 4
Love You Madly 2
Mood Indigo 5
Paris Blues 1
Perdido 3
Prelude To A Kiss 5
Raincheck 2
Reflections In D 1
Ring Dem Bells 1
Rock Skippin' 1
Rockin' In Rhythm 1
Satin Doll 11
Sidewalks Of New York 1
Solitude 3
Something To Live For 1
Soon It's Gonna Rain 2
Sophisticated Lady 5
St. Louis Blues 5
Stomp, Look and Listen 1
Take The 'A' Train 20
The Blues 1
Time's A Wastin' 1
Warm Valley 1
What Am I Here For? 1
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