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Antonin Dvorak Musikstücke dieses Künstlers ansehen
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Antonin Dvoraks Berufsleben begann nicht
musikalisch, sondern als Helfer in der Metzgerei seines Vaters. Dieser
animierte ihn den gleichen Berufsweg einzuschlagen, aber Dvorak haßte
die Arbeit eines Metzgers. Im Alter von 16 Jahren trat er in die Prager
Orgelschule ein, und nach Beendigung der Studien dort wurde er beinnahe
dazu überredet Kirchenmusiker zu werden. Glücklicherweise erkannte
Dvorak sein eigenes Talent und strebte nach Höherem. Er machte sich
zunächst als Bratschist in verschiedenen Ensembles einen Namen. Aus
einem dieser Ensembles wurde das Tschechische Orchester, das Wagner
1863 auf einer Tournee in Prag dirigieren hat. Kurz darauf, im Alter
von 24 Jahren schrieb Dvorak innerhalb eines Jahres seine ersten beiden
Symphonien. | |
Sechs Jahre später konzentrierte er sich dann völlig auf das
Komponieren und Unterrichten. Er heiratete eine seiner ehemaligen
Schülerinnen, Anna Cermakova, vollendete seine Dritte Symphonie und
genoß einigen musikalischen und finanziellen Erfolg. Dvorak gewann
mehrere Male die Ausschreibung für das Österreichische
Staatsstipendium, und einer der Juroren, Johannes Brahms, empfahl ihn
an seinen Verlag. Dvoraks Ansehen stieg in der Folge, vor allem nach
der Veröffentlichung der Slawischen Tänze (1878), die ihm den Ruf eines Genies einbrachten. |
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Obwohl sein Leben aus materieller Hinsicht bequem war, litt Dvorak
sehr an dem Tod drei seiner Kinder, und er war oft das Ziel
anti-tschechischer Tiraden seines Verlages und Johannes Brahms. Sie
schlugen ihm vor nach Berlin zu ziehen, und seine Stücke mit deutschen
Titeln zu veröffentlichen. Dvorak ließ diese Kritik jedoch verstummen
als er einen Ehrendoktortitel der Cambridge University erhielt. Er
wurde danach zum Leiter des National Conservatory of Music in New York,
und während dieser Zeit komponierte er seine weltberühmte neunte
Symphonie (Aus der Neuen Welt - 1893). Während seine Zeit in den USA
besuchte er die Niagara Fälle in Ontario, Kanada, und war so von deren
Majestät begeistert, daß er proklamierte: "Wie eine Symphonie in
h-Moll!” Obwohl seine Musik stellenweise amerikanische Stilelemente
zeigt, ist sie doch stark durch die Melodien tschechischer Volksmusik
geprägt. | |
Klicken Sie ein Musikstück an, um die jeweiligen Noten zu sehen
| Titel | Arrangements |
| Aus der Neuen Welt (9. Sinfonie e-Moll op. 95) | 12 |
| Humoresque (Piano Duet) | 1 |
| Humoresque, Op. 101, No.7 | 6 |
| Slawische Tänze (Op 46, Nr. 8, G-Moll) | 3 |
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